27. November 2021

Der Harte Lockdown muss leider sofort kommen

Angesichts den hohen und rasant steigenden Fallzahlen (seit drei Tagen um die 70.000 Neuinfektionen) muss leider ein harter Lockdown kommen, um die Infektionsketten zu brechen und Menschenleben vor Tod und Langzeitschäden zu bewahren, denn freiwillig werden die allermeisten Menschen nicht zu Hause bleiben. Auch wenn sie wollten, zwingt sie unterschwellig der Beruf, trotz Homeoffice-Regelung oder ihre Freizeitaktivitäten vor die Tür zu gehen. Den Lockdown will keiner haben,

aber er wäre vernünftiger. Je länger wir zögern und so weitermachen, wird der Bremsweg immer länger.

Weihnachtsmarkt Trier, Domplatz, 27.11.21

Wenn die Infektionen nicht jetzt gebremst werden, dann kann das Weihnachtsfest, wie letztes Jahr, zum Desaster werden, mit vollen und sterbenden Menschen auf den Intensivstationen, keinem Familienfest, und Kontaktbeschränkungen bis ins nächste Jahr hinein.

Für die Eindämmung der Delta-Variante brauchen wir wieder strenge Regeln wie das konsequente Maskentragen, physische Distanz und vor allem leider Kontaktbeschränkungen.

Auf dem Weihnachtsmarkt ist es in Trier voll. Leider tragen nur wenige Menschen ihre Masken. Dadurch wird Corona nochmals enorm an Fahrt aufnehmen. Wenn die Weihnachtsmärkte offen bleiben, werden Trier und die umliegenden Landkreise die Warnstufe 3 Anfang Dezember erreicht haben. Aktuell liegt die Inzidenz in Trier bei 159 (27.11.21)

Wirksamkeit des Biontech-Impfstoffs lässt ab dem 3. Monat nach

Nach einer Studie aus Israel lässt der Infektionsschutz von Biontech bereits nach drei Monaten nach:

Quelle: https://www.mdr.de/wissen/biontech-pfizer-impfung-schutzwirkung-sinkt-schon-nach-drei-monaten-100.html

Die Studie kommt zum Schluss,“… dass es sinnvoll sein könnte, die Booster-Impfung früher als sechs Monate nach der Biontech-Zweitdosis zu verabreichen.

Delta bewegt sich in Deutschland nach Nord-West

Wo seit letzter Woche in Süd- und Ostdeutschland jeden Tag Rekordinfektionen verzeichnet werden, ist auf der Deutschlandkarte für Corona-Infektionen eine Seitwärtsbewegung nach Nord-West festzustellen. Der Landkreis Saarlouis, im Saarland, meldet heute schon eine Tagesinzidenz von über 500. Viele Städte und Landkreise wie z.B. Trier, Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich berichten über steigende Infektionszahlen.

Quelle: RKI Dashboard, 27.11.2021

Die Intensivstationen sind jetzt schon am Maximum ihrer Kapazitäten angelangt. Das Pflegepersonal auf den Intensivstationen ist, nach mehr als Eineinhalbjahren Corona, am Ende ihrer Kräfte. Wir sind mitten in der 4. Welle, die sich immer weiter auftürmt und wie ein Tsunami über unser Gesundheitssystem einbrechen wird, wenn die Infektionsketten nicht sofort gestoppt werden.

Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale, denn je größer der Pflegeaufwand wird, desto mehr kündigen die Pfleger*innen.

Kontrollen und begrenzte Besucherplätze werden die Infektionsketten nicht bremsen können.
Leider ist der harte Lockdown das einzige Mittel.

Wir brauchen einen eigenen Weg für Deutschland

Wir sehen, dass der gemeinsame Weg gegen Corona in der Europäischen Union nicht von Erfolg gekrönt ist. In meinen Augen, ist es nur eine Hin- und Her Schieberei von Verantwortungen, wie letztes Jahr die gemeinsame Bestellung von Impfstoffen für alle Mitgliedsländer der EU, es gezeigt haben. Am Ende geht jedes Land seinen eigenen Weg.

Wir müssen klare Entscheider, Positionen und Verantwortungen bestimmen. Die SPD bekommt das Gesundheitsresort und Karl Lauterbach sollte, meiner Meinung nach, Gesundheitsminister werden. Er ist Arzt, Epidemiologe und Budestagsabgeordneter. Wir kennen seine Haltung zu Corona. In der Bevölkerung wird er für seinen Kurs geschätzt, aber auch leider verachtet.

Wir brauchen Führungspersönlichkeiten, die sich für die Gesundheit der Menschen einsetzen und nicht Politiker, die wie Manager handeln und nur für sich nach mehr Macht, Geld und Karriere streben. Ich traue Karl Lauterbach zu, dass er den festen Charakter und die Standhaftigkeit besitzt, um das zu vollziehen, was wir jetzt brauchen, nämlich leider den „Harten Lockdown“.

Olaf Scholz, der die künftige Regierung anführen und einen Eid zum Schutz unserer Deutschen Bevölkerung bald leisten wird, muss sich „jetzt“ klar für eine Seite bekennen, nämlich wie täglich zehntausende Infektionen zu verhindern sind, und nicht noch weitere Debatten führen. Jeder Tag ist ein Tag zu viel, um das Virus zu besiegen. Die neue Mutation Omikron B.1.1.529 aus Südafrika ist in Deutschland schon angekommen. Zwei Reisende aus Südafrika sind vor drei Tagen, am 24.11.21, über den Flughafen München eingereist.

Um uns und andere Menschen zu schützen, sollten wir vernünftigerweise, nun viel zu Hause bleiben, draußen wieder die Masken tragen und Abstände einhalten, damit sich die Coronalage im Winter entspannen kann und wir im Frühling wieder ohne Bedenken rausgehen und feiern können.

Damit liebe Grüße,

Euer Luc

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